FAQ – Häufig gestellte Fragen
Erfolgreiches Design entsteht aus offensichtlich einfachen, aber in der Praxis doch komplexen Prozessen. Am Ende steht wieder ein offensichtlich einfaches, aber in der Praxis maximal wirksames Produkt.
Dazwischen steht die simple Sache, auf beiden Seiten, als Auftraggeber und als Auftragnehmer, die richtigen Fragen zu stellen. Ein paar können wir hier vorwegnehmen.
Was ist das Erste in einem Design-Prozess?
Kennenlernen. Sie mich und ich Sie.
Sie müssen eine Ahnung davon haben, wie die Handschrift eines Designers aussieht, wie er tickt, wie er vorgeht, was ihm wichtig ist, ob das zu Ihrem Unternehmen passt. Falls Sie nicht allein entscheiden, bilden Sie das Entscheidungsgremium, und schon in der ersten Besprechung sind alle dabei. So lässt sich geradlinig auf den Punkt gestalten, statt aufwändig im Zickzack.
Und der Designer muss Sie, die Anliegen der Mitentscheider, Ihr Unternehmen so gut kennen, als wäre es sein eigenes, damit er in Ihrem Sinn handeln und sein Fachwissen gezielt einbringen kann. Vielleicht halten Sie Vision, Mission, Werte, Leitbild, Businessplan und Arbeitsmaterial bereit? Das wäre perfekt.
Businessplan? Arbeitsmaterial?
Als Unternehmer haben Sie einen Businessplan, der die elementare Stellung im Markt zeigt, der die wichtigsten Ziele für die Zukunft aufzeigt. Wenn der Designer diese kennt, kann er darauf ausgerichtet gestalten.
Als Arbeitsmaterial dienen vorhandene Pläne, Logo-Dateien, Farbdefinitionen, Muster vorhandener Teile … alles, was nicht neu erfunden werden, sondern weiterverwendet werden soll.
Was auch sehr hilfreich ist, wenn Sie Beispiele sammeln, die zeigen, was Ihnen gefällt (und andere, die zeigen, wie Sie es nicht möchten).
Was hilft, einen Design-Prozess rasch und treffend ans Ziel zu führen?
Klarheit. Darüber, was genau Sie und Ihr Unternehmen erreichen wollen. Darüber, was Ihnen dazu zielführend scheint (und ebenso, was Sie meiden möchten). Was genau das Design bewirken soll. Was ungefähr das wert ist. Sie sind und bleiben der Unternehmer. Sie holen sich jemanden dazu, quasi einen externen Mitarbeiter, der sich auf Design und Gestaltung versteht.
Wie läuft ein Design-Auftrag ab?
Sie bestimmen die Vorgaben. Was soll zwingend erreicht werden? Was wäre ausserdem Nice-to-have?
Der Designer erstellt einen bis drei Entwürfe, wobei er verschiedene Schwerpunkte setzt und möglichst viele Vorteile erschliesst. Alles, was nicht Vorgabe ist, liegt im Spielraum des Gestalters.
Das Entscheidungsgremium des Auftraggebers und der Designer besprechen die Entwürfe.
Einer der Entwürfe wird als Favorit erkürt und unverändert reingezeichnet.
Was, wenn es uns nicht gefällt?
Es ist kaum möglich. Denn Eure Vorgaben werden erfüllt. Und weil Sie schon zu Beginn alle Mitentscheider einbeziehen und diese Ihre Wünsche auch einbringen können, sind von Beginn weg alle Wünsche einbezogen. Sollten sich einzelne Vorgaben widersprechen, werden diese bereits im Vorfeld abgewogen und eindeutig definiert.
